Die fünf häufigsten Volkskrankheiten

Volkskrankheiten bezeichnen nicht ansteckbare Krankheiten, die aufgrund ihrer Häufigkeit besonders ins Auge fallen. Die fünf häufigsten Volkskrankheiten sind Bluthochdruck, Asthma, Diabetes, Rheuma und Herzschwäche.

Die Krankheit, an der jeder zweite Erwachsene leidet und oft nicht bemerkt ist zu hoher Blutdruck. Denn Bluthochdruck verläuft in den ersten Phasen schmerz- und beschwerdefrei. Von Bluthochdruck wird gesprochen, wenn der Druck in den Arterien so stark ansteigt, dass ein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall entsteht. Dies kann bei Werten der Fall sein, die bei über 140 zu 90 liegen. Natürlich spielen auch weitere Faktoren eine Rolle. Etwa, in welcher körperlichen Verfassung der Patient ist.

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Es folgen Kurzatmigkeit, aber auch starke Anfälle von Atemnot und Husten. Asthma kann als chronische, aber auch als allergische Erkrankung daherkommen. Zudem gibt es Mischformen beider Arten. In allen Fällen sind die Beschwerden mal stärker und wieder schwächer. Zeitweise verschwinden die Symptome auch ganz. Dennoch sollte man die Erkrankung nicht aus den Augen verlieren, um schwere Asthmaanfälle zu vermeiden. Abhilfe schaffen kann der Aufenthalt in sehr luftreinen Gebieten (etwa Kurgebieten) und verschiedene Therapien und medikamentöse Behandlungen.

Bei Diabetes handelt es sich um eine ganze Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die erhöhte Blutzuckerwerte verursachen. Im nüchternen Zustand liegt der Blutzucker unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Dieser Wert steigt nach dem Essen an, doch der Körper baut ihn im Normalfall eigenständig wieder ab. Ist dieses System gestört, ist das nicht der Fall. Es gibt zwei Hauptformen des Diabetes: Beim Typ 1 liegt ein Mangel am Hormon Insulin vor, welches den Blutzucker abbaut. Beim Typ 2 liegt eine Insulinresistenz vor – der Körper reagiert nicht vorgeschrieben auf das Hormon. Bei beiden Fällen ist eine dauerhafte, medizinische Betreuung und Behandlung notwendig.

Rheuma ist nur sehr schwer in wenige Worte zu fassen. Sie kommt in vielen verschiedenen Krankheitsbildern daher: Unter anderem als Gelenkrheuma aber auch als Rheumatoide Arthritis. Sehr wahrscheinlich wird es durch äußere Einflüsse und Krankheiten wie Allergien oder vorangegangene Infektionen ausgelöst. Das Risiko an Rheuma zu erkranken ist höher, wenn es bereits in der Familie Erkrankungen gab. Rheuma verläuft langsam und greift im Laufe der Zeit das Gewebe der Gelenkinnenhaut an. Später geht die Entzündung auch auf den Knorpel und die Knochen über. Rheuma lässt sich nur durch Therapien und medikamentösen Behandlungen eindämmen. Ausgiebige Bewegungstherapien können zudem schmerzlich etwas Abhilfe schaffen.

Bei der Herzschwäche, der Herzinsuffizienz, ist der Herzmuskel so schwach, dass er nicht mehr in der Lage ist den Körper mit ausreichend Blut und Sauerstoff zu versorgen. Es treten Mangelerscheinungen auf, die starke Beschwerden und Folgeschäden verursachen können. Betroffen ist heute jeder Vierte zwischen 70 und 80 Jahren. Herschwäche weist verschiedene Formen auf, wobei jede ganz individuell behandelt werden muss. Patienten kommen nicht selten um eine dauerhafte, medikamentöse Behandlung herum. Zudem sind Therapien von Nöten, die nicht selten eine Umstellung der Lebensgewohnheiten zur Folge haben.

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